Eichholzmaar und Steffelner Drees

Am kleinen Parkplatz des Eichholzmaars angekommen, geht man ein oder zwei Minuten bis zum Rand des Maarsees. Den Wegesrand hin zum Maar säumen – ganz seinem Namen gemäß – Eichenlaubbäume.

Eichholzmaar
54597 Steffeln
Besucherparkplatz
50.271256 N
6.568537 E

Im 19. Jahrhundert nannte man das Eichholz-Maar auch „Gussweiher“. Es wurde damals befischt und Ortsansässige berichten, dass darauf auch noch bis vor dem Krieg Schlittschuh gelaufen wurde. Dies ist deshalb erwähnenswert, weil es in der Zeit danach vorerst verlandete. Bis zum Jahr 2007 handelte es sich beim Eicholzmaar nämlich lediglich um einen fast kreisförmigen Talkessel, ein Trockenmaar also.

Im Spätsommer 2007 machte man sich daran, das Gebiet zu renaturieren. Bis ins Frühjahr 2008 wurde diese Renaturierung durchgeführt und die Wasserfläche wiederhergestellt. So ist ein vielfältiges Biotop wiedererstarkt, heute ein geschütztes naturgeschichtliches Denkmal, an dem seine Besucher Flora und Fauna beobachten können. Ein Rundweg führt um den See. Ein hölzerner Aussichtsturm direkt am Rand des Sees schafft einen Überblick und ermöglicht die unaufdringliche Beobachtung von Wildtieren.

Der Maarsee hat einen Durchmesser von ca. 120 m. Die größte Tiefe liegt bei 3 m. Die Wasserfläche ist etwa 1,1 Hektar (1½ Fußballfelder) groß.

Steffelner Drees

Über einen Pfad nah am Aussichtsturm ist in wenigen Minuten die Eichholzer Mineralquelle, der Steffelner Drees, erreichbar. Sie fördert CO2-haltiges Wasser, das einen hohen Eisen- und Mangangehalt aufweist. Rötliche Ausfällungen am Quellbecken machen dies sichtbar.

Diese Tour fand im Juli 2014 statt.

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